Wie man Frühaufsteher wird

June 10th, 2007

Johannes Kleske hat’s sehr im Griff. Habe mir eine Notiz gemacht, für Haldi über seinen Post Wie man Frühaufsteher wird zu schreiben, aber bis ich jetzt Zeit hatte, sind schon zwei weitere Artikel zum Thema erschienen: Wir bloggen auch für Nachteulen und Der Morgen danach. Also dann:

Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von Führungskräften lernen und früh aufstehen. Mit diesen Methoden und Tipps gelingt es auch Morgenmuffeln.

Im dritten Artikel geht es dann darum, ob man das Frühaufstehen lernen kann, oder ob es eine genetische Veranlagung ist. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen Frühaufsteher werden können, und von der ruhigen und konzentrierten Zeit am Morgen profitieren können, wenn sie nur wollen (und Abends ins Bett gehen, wenn sie müde sind). Wer sich das nicht zutraut, hat meistens schon schlechte Erfahrungen mit dem Frühaufstehen gemacht, meistens weil man abends nicht früher ins Bett gegangen ist. Tja, ein bisschen Konsequenz braucht es schon, gratis gibt es auch hier nichts.

Kalendervergleich

March 4th, 2007

Benbit war letzte Woche unter Heavy load, und die Idee des Kalenderveröffentlichens habe ich irgendwie noch nett gefunden. Zeigst Du mir auch Deinen Wochenkalender? Hier ist meiner…

Calendar

90% dieser Meetings sind wöchentliche oder zweiwöchentliche Meetings oder Telefonkonferenzen, die spannenden Themen werden immer erst kurzfristig im Lauf der Woche eingetragen. Ende Woche sind dann typischerweise alle Tage von 14-18 Uhr komplett gefüllt.

Bei uns sind seit einiger Zeit virtuelle Teams an der Tagesordnung. Und noch immer gibt es einzelne Personen, die sich der neuen Kultur noch nicht gut angepasst haben. (Wenigstens haben sich inzwischen alle damit abgefunden…) Da kommt diese Liste im Web Worker Daily gerade praktisch: Seven Habits of Successful Virtual Teams. Meiner Meinung nach am Wichtigsten:

Team members get to know each other on a human level, not just as working robots. One thing you miss with a virtual team is getting to know about each other’s lives. Telephone calls offer a good opportunity to learn a bit more about each others’ personal lives. A group chat room can provide a virtual water cooler for teammates to swap stories about what they did during their vacation or over the weekend. Quick instant messaging lets you learn little bits about another person’s life and know them more as a whole person.

Mit diesem Background verwunderte es mich dann doch, dass Anne sich bewusst dagegen entschieden hat, regelmässige persönliche Treffen als Requirement aufzunehmen (One habit I didn’t include was “team members meet in person occasionally.” I haven’t found that important in my virtual work, where I’ve completed entire projects without ever meeting team members in person). Aber sie hat recht, wie ich nach einigem Nachdenken erkenne: auch ich habe bei IceWM, CRUX und Symlink sehr erfolgreich mit virtuellen Teams gearbeitet, bei denen sich die Mitglieder nie persönlich getroffen haben. Wieso also intuitiv das gegenteilige Gefühl?
Kommunikation ist der Schlüssel. Bei den Hobby-Projekten haben wir stundenlang per Chat und Email kommuniziert, und sind uns so näher gekommen. Die Arbeitskultur im jetzigen Team ist da grundverschieden, Chat und Email werden nur sehr spärlich verwendet, so dass sich die Team-Mitglieder erst richtig kennenlernen, wenn sie sich persönlich treffen. Und damit sind wir wieder beim Thema, weshalb get to know each other on a human level eben die Top Priority bei virtuellen Teams sein muss!
Vielleicht hat noch jemand einen Vorschlag, wie man das Kennenlernen fördern kann?

Reorg is King

September 30th, 2003

Es wird reorganisiert, und was über die Jahre aufgebaut wurde und gut funktioniert hat, wird nun in alle Winde zerstreut. Mein Team wird aufgeteilt und in verschiedenen Abteilung platziert. Mich verschlägt es in ein Team mit den Kollegen von Solaris – wird sicher nett werden. Aber welche Aufgaben wir genau haben, und wo man den Trennstrich ziehen wird, ist zur Zeit noch völlig unklar. Dafür kann diese Woche sicher in der ganzen IT als die unproduktivste in diesem Jahr angeschaut werden, mit all dem Klatsch und Tratsch und Planungen und Meetings, die jetzt stattfinden.
Es ist für mich noch völlig unklar, ob der riesige Aufwand dann auch durch die neuen Strukturen gerechtfertigt werden kann, ob da auch entsprechende Verbesserungen und Einsparungen stattfinden werden.
Also los jetzt, weiter am Oracle 10g-Beta rumschrauben. Und anschliessend mit den neuen Kollegen Fondue essen und Achtung, Fertig, Charlie! schauen gehen.