Ein Gratis-«Blick» am Abend
March 5th, 2008
Heute ist der letzte ruhige Tag vor der Heimreise. Dreimal eine Stunde kein Meeting (inkl. Mittagessen beim Japaner)
Keine Macht den Laptops
September 3rd, 2007
Rands In Repose über Laptops in Meetings in The Laptop Herring:
A bunch of people sitting in a meeting, staring at their laptops, is a fat meeting. The people sitting at their laptops have no incentive to change a thing because they’re lost in whatever has captured their interest on their laptops. This is a lazy meeting full of people who are ignoring the most important question: “How do we figure out how to never have this meeting again?”
Die Beispiele sehen bei uns etwas anders aus, aber die Gefahr ist noch viel grösser, da die Mehrzahl der Meetings am Telefon abgehalten wird. Niemand merkt es, wenn man zwischendurch mal schnell seine Mails checkt, oder mit den Kollegen chattet. So versagt selbst die letzte soziale Kontrolle.
Dementsprechend sind die Phone Calls mit desinteressierten und passiven Teilnehmern auch viel zu häufig.
Karriereversenken
July 3rd, 2007
Der Execupundit wieder mal kurz und bündig! 10 Ways to Sink Your Career:
- Focus solely on your technical ability and neglect anything resembling a “people skill.”
- Have frequent disputes with co-workers and be sure to hold grudges.
- Do just enough work to get by. They don’t pay you enough as it is.
- Avoid cluttering your mind with workshops or reading.
- Never pass up an opportunity to hit your boss with a zinger at the staff meeting. People should realize that you’re running your own show.
- Regard customers as nuisances.
- Don’t doublecheck your work. You’re too busy.
- Never admit mistakes. Confessions are for fools.
- Hang around with negative people. They know what’s up.
- Devote more time to looking busy than to getting things done.
Managing Humans
June 26th, 2007
Rands in Repose hat ein Buch veröffentlicht – Managing Humans (bei Amazon):
There are other people who should read this book. Your girlfriend will better understand why you turn into a jerk in your home office. Your mom will understand why you don’t call. Giving this book to your boss is a tricky proposition. Even if he needs it, you can’t tell him that, so surreptitiously leave it in his office… like a pen.
Ist auf meiner Wishlist…
Wenn HR das Hiring übernimmt
June 15th, 2007
Paul Murphy berichtet mal ausnahmsweise nicht über Unix, sondern in zwei Artikeln darüber was passiert, wenn eine zentrale HR-Stelle das Hiring für IT-Jobs übernimmt: man bekommt Mittelmass.
Thus one reason HR survives is that its existence makes hiring decisions pretty easy: if Dick and Jane and Harry are all pretty much peas in a pod, you risk essentially nothing by picking one at random or by having a team of juniors interview each one and make the decision for you – sure you get mediocrity, but it’s the company’s money and hassle free.
Wer engagierte Mitarbeiter will, die das Team ideal ergänzen, muss selbst den richtigen Kandidaten aussuchen. Organizational shadows over the hiring decision und Hiring Qualms.
DespairWear
June 10th, 2007
Der Execupundit bemerkt, dass DespairWear eine neue Kollektion verkauft. Ich habe gar nicht gewusst, dass die Jungs inzwischen auch T-Shirts anbieten. Das Superiority-Shirt gefällt mir ganz besonders. Es nimmt mit nur drei Buchstaben den Minderwertigkeitskomplex ganz tüchtig auf die Schippe: I>U.
Wie man Frühaufsteher wird
June 10th, 2007
Johannes Kleske hat’s sehr im Griff. Habe mir eine Notiz gemacht, für Haldi über seinen Post Wie man Frühaufsteher wird zu schreiben, aber bis ich jetzt Zeit hatte, sind schon zwei weitere Artikel zum Thema erschienen: Wir bloggen auch für Nachteulen und Der Morgen danach. Also dann:
Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von Führungskräften lernen und früh aufstehen. Mit diesen Methoden und Tipps gelingt es auch Morgenmuffeln.
Im dritten Artikel geht es dann darum, ob man das Frühaufstehen lernen kann, oder ob es eine genetische Veranlagung ist. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen Frühaufsteher werden können, und von der ruhigen und konzentrierten Zeit am Morgen profitieren können, wenn sie nur wollen (und Abends ins Bett gehen, wenn sie müde sind). Wer sich das nicht zutraut, hat meistens schon schlechte Erfahrungen mit dem Frühaufstehen gemacht, meistens weil man abends nicht früher ins Bett gegangen ist. Tja, ein bisschen Konsequenz braucht es schon, gratis gibt es auch hier nichts.
Kalendervergleich
March 4th, 2007
Benbit war letzte Woche unter Heavy load, und die Idee des Kalenderveröffentlichens habe ich irgendwie noch nett gefunden. Zeigst Du mir auch Deinen Wochenkalender? Hier ist meiner…
90% dieser Meetings sind wöchentliche oder zweiwöchentliche Meetings oder Telefonkonferenzen, die spannenden Themen werden immer erst kurzfristig im Lauf der Woche eingetragen. Ende Woche sind dann typischerweise alle Tage von 14-18 Uhr komplett gefüllt.
Seven Habits of Successful Virtual Teams
December 20th, 2006
Bei uns sind seit einiger Zeit virtuelle Teams an der Tagesordnung. Und noch immer gibt es einzelne Personen, die sich der neuen Kultur noch nicht gut angepasst haben. (Wenigstens haben sich inzwischen alle damit abgefunden…) Da kommt diese Liste im Web Worker Daily gerade praktisch: Seven Habits of Successful Virtual Teams. Meiner Meinung nach am Wichtigsten:
Team members get to know each other on a human level, not just as working robots. One thing you miss with a virtual team is getting to know about each other’s lives. Telephone calls offer a good opportunity to learn a bit more about each others’ personal lives. A group chat room can provide a virtual water cooler for teammates to swap stories about what they did during their vacation or over the weekend. Quick instant messaging lets you learn little bits about another person’s life and know them more as a whole person.
Mit diesem Background verwunderte es mich dann doch, dass Anne sich bewusst dagegen entschieden hat, regelmässige persönliche Treffen als Requirement aufzunehmen (One habit I didn’t include was “team members meet in person occasionally.” I haven’t found that important in my virtual work, where I’ve completed entire projects without ever meeting team members in person). Aber sie hat recht, wie ich nach einigem Nachdenken erkenne: auch ich habe bei IceWM, CRUX und Symlink sehr erfolgreich mit virtuellen Teams gearbeitet, bei denen sich die Mitglieder nie persönlich getroffen haben. Wieso also intuitiv das gegenteilige Gefühl?
Kommunikation ist der Schlüssel. Bei den Hobby-Projekten haben wir stundenlang per Chat und Email kommuniziert, und sind uns so näher gekommen. Die Arbeitskultur im jetzigen Team ist da grundverschieden, Chat und Email werden nur sehr spärlich verwendet, so dass sich die Team-Mitglieder erst richtig kennenlernen, wenn sie sich persönlich treffen. Und damit sind wir wieder beim Thema, weshalb get to know each other on a human level eben die Top Priority bei virtuellen Teams sein muss!
Vielleicht hat noch jemand einen Vorschlag, wie man das Kennenlernen fördern kann?

