User Autonomy

July 6th, 2008

Weshalb hat Evan Prodromou Laconica programmiert, die Open Source Software hinter identi.ca?

Welche Website vereinfacht das Film Transcodieren und DVD Rippen auf ein paar Klicks?

Was ist DTrace auf MacOS X?

(Via)

TRIsoft OpenMoko FreeRunner

March 26th, 2008

Wer hat schon einen Preis definiert für das OpenMoko FreeRunner, obwohl das Projekt selbst noch keinen bestimmt hat?

(Via)

Wie wird man titeln, wenn Stallman Emacs seinen Nachfolgern übergibt?

Nun kann man es endlich kaufen, das erste Open Source Telefon: das Neo 1973 von Openmoko. 300 Dollar (plus mindestens US$ 81.04 für Shipping) werden fällig für ein programmierbares Telephon mit folgenden Qualitäten:

Das Neo 1973 bringt einen hochauflösenden VGA-Touchscreen mit 2,8 Zoll, eine Samsung 266 MHz ARM-CPU, 128 MByte RAM, 64 MByte Flash, Bluetooth 2.0 EDR und einen GPS-Empfänger mit sich. Es misst 120 mm × 62 mm× 19 mm.

Ereignis genug, um in meinem Feedreader bei Heise, neuerdings.com und Engadget aufzutauchen. Der GPS Chip ist übrigens “nur” ein Assisted GPS Chip (kurz AGPS) für fünf Dollar – heisst das, dass er gar nicht das GPS-Signal auswertet, sondern nur mit GSM-Triangulation arbeitet? Oder bietet er sowohl GPS als auch GSM-Triangulation? Habe auf die Schnelle zuwenig vertrauenswürdige Information bei Google gefunden, um das beurteilen zu können.
Ich bin auf jeden Fall nahe daran, mir ein solches Teil zu kaufen, möchte einfach zuerst genauer wissen, was es mit dem GPS auf sich hat, und ob das jetzt schon funktioniert!

IBM Informix 11

June 16th, 2007

Heise bringt mich ins Grübeln: IBM gibt Informix 11 frei:

Das im Februar als Beta-Version vorgestellte Informix 11 ist fertiggestellt. Neuerungen gibt es unter anderem beim Clustering und bei der Verfügbarkeit: Mehrere Server können jetzt auf den Datenbestand einer Festplatte zugreifen. IBM sieht diese Cluster-Funktion als Schritt in Richtung einer mit Oracles RAC (Real Application Cluster) vergleichbaren Technik.

Ich frage mich: wer denn, um Himmels Willen, plant überhaupt noch, neue Informix Datenbanken zu erstellen? Wenn überhaupt, so wird Informix mit 3rd-Party-Applikationen eingesetzt, deren Hersteller den Zug für moderne RDBMS verschlafen haben. Zwischen den Open Source Datenbanken und Oracle und DB2 ist nun mal kein Platz für solche Datenbänkli.
Die IBM Pressemeldung lügt uns dann vor:

IDS hat sich bereits in vielen Marktsegmenten als führender integrierter Datenserver etabliert, zum Beispiel im Einzelhandel, in der Telekommunikation, im Gesundheitswesen, im staatlichen Bereich, im Bank- und Finanzwesen, in der Unterhaltungsindustrie sowie im Mittelstand. Die anhaltende Popularität und Verbreitung von IDS wird durch die Tatsache illustriert, dass allein in Nordamerika acht der zehn führenden Einzelhandelsunternehmen und 20 der 25 größten Supermarktketten mit IDS arbeiten.

Ja, so kann man auch formulieren, dass fast jede Unternehmung noch ein bis drei Informix-Instanzen am Leben erhalten muss, weil ein 3rd-Party-Vendor noch nicht umstellen konnte. Führend wäre für mich aber anders, dann nämlich, wenn Informix den grössten Marktanteil in diesen Branchen hätte, und nicht einfach überall mindestens einmal vorkommt.

Oracle Security Update

June 11th, 2007

In den vergangenen zwei Wochen ist richtig was passiert in der Oracle Security Community. Zeit also, zusammenzufassen:
David Litchfield macht sich weiterhin Gedanken zum Thema Database Forensics, und hat einen vierten Artikel zum Thema veröffentlicht: Incident Management: Live Response. Ausserdem schreibt er ein neues Tool, Forensic Examiners’ Database Scalpel:

The FEDS project is in its research phase. “It presents a number of challenges actually because the information isn’t out there yet in terms of how does one do a forensic analysis,” Litchfield says. “I’m doing the research behind that first and foremost.”

FEDS soll Open Source sein, so Pete Finnigan, und Amazon kennt auch schon das dazugehörige Buch: Oracle Forensics Analysis Using the Forensic Examiner’s Database Scalpel (Feds) Tool.
Währenddessen sagt Mary Ann Davidson nichts geringeres als Software should defend itself – und scheint damit die Applikationssoftware zu meinen, wie z.B. auch Slavik Markovich bemerkt.
Scheint ganz so, als ob Oracle da mit Richard Bejtlich und Integrigy einer Meinung ist, und sich ernsthaft fragt: Is the Oracle Database Indefensible?

Timeline Toolkit

May 22nd, 2007

Via Leus Blogtimeline bin ich auf den Universal Timeline Aggregator gestossen, mit dem man beliebige Feeds in einer Timeline darstellen kann. Basiert auf dem SIMILE Timeline Toolkit (BSD Open Source Lizenz), den ich mir unbedingt einmal genauer ansehen muss. Alles rein JavaScript und browserbasiert! Es reizt mich, den einmal für ein Projekt zu verwenden, auch wenn ich im Moment nicht weiss, wofür…

Freebase

March 9th, 2007

O’Reilly Radar über Freebase, den aktuell heissesten Hype im Web 2.0: Freebase Will Prove Addictive

In many ways, freebase is the bridge between the bottom up vision of Web 2.0 collective intelligence and the more structured world of the semantic web.[...]
It’s name is appropriate for many reasons. Yes, it is a free database, it is addictive, and its name is overloaded with multiple meanings, just like so many things we try to make sense of. But we have the ability to disambiguate those meanings, and to take them both in, with the overtones and conflicts actually giving additional meaning.
Metaweb still has a long way to go, but it seems to me that they are pointing the way to a fascinating new chapter in the evolution of Web 2.0.

Das kann ja sein. Ein Erfolg von Freebase setzt aber voraus, dass sich wie bei Wikipedia wieder tausende von Leuten finden, die gratis in ihrer Freizeit die Artikel pflegen, Zusammenhänge einfügen und taggen. Und im Gegensatz zu Wikipedia steht ein Unternehmer dahinter, der damit Cash machen will. Jetzt wäre also die Zeit, OpenBase zu lancieren, um der Community eine Plattform ohne Gewinnabsicht zu bieten!