Will Telecommuting Kill a Career? fragt Slashdot unter Hinweis auf einen Artikel im NetworkWorld. Und der erste Kommentar stellt gleich klar:

Whilst it might slow down your progress if your goal (at that point) is progressing, it might actually be the intended target.
Getting to handle home life and work life and having time to relax and be yourself in the evenings might just be the drug some people seek.

Sehr gut, ich muss mir das auch immer wieder sagen.
Und was sagt der Artikel selbst? Dass die Mehrheit der Manager Wert legt auf Facetime, also persönliche Konversation, und deshalb nicht virtuell arbeiten will. Gleichzeitig möchten aber die allermeisten auch von Telecommuting profitieren, und der Anteil derjenigen, die zu Hause arbeiten, nimmt immer mehr zu.
Genau so ist es auch bei uns, und wieder mal dürfte der Ausweg aus dem Dilemma im Kompromiss liegen: flexibles Telecommuniting. Man rüstet die Leute mit Laptops aus, und lässt sie selbst bestimmen, wann sie zu Hause arbeiten wollen. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit diesem Modell, sowohl für mich als für mein Team. Dabei gehe ich aber immer noch davon aus, dass der Normalfall die Arbeit im Büro ist, und Telecommuting der Ausnahmefall bleibt, sonst habe ich doch plötzlich zuwenig Facetime…

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