Red Hat FUD vs. Oracle FUD

December 12th, 2006

Alex Pinchev, Red Hats Executive Vice President of Worldwide Sales, hat im Moment gar keine hohe Meinung von Oracle. Red Hat dismisses threat posed by Oracle and Microsoft:

Red Hat Inc’s executive vice president of worldwide sales, Alex Pinchev, has dismissed the impact that Oracle Corp’s entry into the Linux support business could have on Red Hat, insisting Oracle does not really know what it is doing.

FUD und Gegen-FUD. Oracle weiss sehr wohl, was sie machen, aber das Ziel ist nicht das Anbieten von Linux-Distributionen per se, sondern die Verunsicherung von Red Hats Kunden. Und in Pinchevs Statement geht’s nicht um die Qualität von Oracles Distribution, sondern darum, den eigenen Kunden zu sagen, dass Red Hat immer noch die richtige Wahl ist. Immerhin ein Argument hat er noch aufgeschnappt, das mir im allgemeinem einleuchtet:

“They are delivering no innovation, delayed patches, delayed releases, no real knowledge of open source and no involvement with the community, so where is the value?” he asked.
Pinchev also said that Oracle had launched its offering on a basic misconception of the value customers get from open source software. “They are not buying just the support, they are buying the speed of innovation, because this is very important today to compete. They are going to open source for innovation.”

Tönt gut. Trifft aber leider spezifisch nicht den Datenbank-Markt, den Oracle bearbeitet. Enterprise Datenbänkler wollen eine stabile Plattform, die über fünf Jahre hinweg stabil verfügbar ist, ohne dass jeder zweite Kernel-Patch auch gleich irgendwelche Interfaces ändert, und dann z.B. die Storage-Treiber fürs SAN wieder aufmucken. Dass Linux diese Stabilität nicht bietet, kostet immer noch ein paar Marktanteile. Und genau deshalb legt Oracle ja auch den Schwerpunkt der Kampagne auf den langfristigen Support der Plattform.

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