So kommt es mir manchmal vor, was wir @work so treiben. Da unsere Oracle Datenbanken automatisch (d.h. skript-basiert) updatebar sein müssen, haben wir ein Perl-Framework geschrieben, das die ganze Datenbank-Administration per Kommandozeile ermöglicht. Inzwischen stecken bald 10 Jahre Arbeit drin, und der Code sieht auch entsprechend aus. Natürlich wird Code-Maintenance immer schwieriger…
Zur Zeit brennt es halt gerade im Upgrade-Modul, da das Teil sowohl die Migration von 8i auf 9i unterstützen muss, als auch Patchlevel-Upgrades z.B. von 9.2.0.2 auf 9.2.0.4. Dabei haben wir einige Annahmen getroffen, die sich nun als falsch erwiesen haben (mein Fehler – manchmal muss man halt die Details selbst nachlesen, anstatt sich auf andere Leute verlassen), und die nun in einer Express-Aktion korrigiert werden müssen. Mir graust es schon vor der nächsten Version, die dann zusätzlich noch Oracle 10g unterstützen muss. Erste Tests mit der 10g-Beta haben gezeigt, dass Oracle wieder mehr geändert hat als beim Upgrade von 8i auf 9i. Der nach einem kompletten Rewrite prinzipiell generisch ausgelegte Upgrade-Befehl kann dann wieder mit if (ORA_VERS >= 10) gepflastert werden wie damals beim Upgrade von 7 auf 8.

Related posts:

  1. Closed, Not a Bug
  2. GraphViz
  3. Traurige Kabelkomik
  4. Oracle Critical Patch Update January 2008
  5. Start ins EM-Jahr

Leave a Reply

Comments will be sent to the moderation queue.

Maximum 5 links per comment. Do not use BBCode.